Viola Sandberg, Galerie F92 im Nachbarschaftshaus am
Teutoburger Platz der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
Mit Empörung nehme ich zur Kenntnis das nach mehreren Kämpfen
und Unterschriften in der Vergangenheit, nun wieder das Problem der
Schließung dieser wichtigen, gewachsenen und sehr wohl von der
Bevölkerung des Stadtbezirks und weit darüber hinaus frequentierten
Kulturstandorte drohen. Im Stadtbezirk Pankow ist die Galerie "Parterre"
die qualitativ hochwertig geführteste Kommunale Galerie und für
Prenzlauer Berg ein wichtiger Standort für Künstler und Kunstinteressierte
Bürger, das Theater Unterm Dach für freie Produktionen, neben
dem Theater ON sehr wichtig, die WABE ist weit über die Grenzen
des Stadtbezirks hinaus bekannt und beliebt und die Kunstkurse ein sehr
wichtiges Freizeitangebot für Bürger, das es auszubauen gilt
und nicht abzuschaffen.
Sind den die durch uns gewählten 20 Abgeordneten der SPD und der
Grünen vollkommen kurzsichtig und bürgerfremd geworden?
Nachdem vor 20 Jahren erst die Kindergärten und Kitas kaputt gemacht
wurden, später die Schulen geschlossen, bemerkt die Politiker wieder
einmal sehr spät das nun doch Schulen nötig sind und wollen
nun deshalb andere Löcher reißen?
Das ist Verheerend! Glauben die, auch durch mich gewählten Abgeordneten
wirklich im Ernst das man etwas für die Kulturelle Erziehung und
Freizeitgestaltung der Bevölkerung tut indem man so wichtige aktive
Kulturorte zerstört, um sie durch sicherlich gut gemachtes Puppen-,
Marionetten- und Kindertheater von Freien Gruppen und Trägern aus
dem Eliashof zu ersetzen? Natürlich sind auch die nötig und
auch die Schule. Was ist aber wenn die Kinder groß sind, Jugendliche
sind, oder einfach Kulturinteressierte Bürger sind? Vor allem was
machen wir Bürger, die wir hier leben und arbeiten und jetzt diese
Kulturstandorte brauchen? - Wir protestieren! Um Geld zu sparen, sollte
die Kommune überlegen ob man die Galerie in Pankow schließen
sollte. Sie befindet sich in einem Mietshaus im ersten Stock, in einer
geräumigen und sicherlich teuren Bürgerwohnung, das ist kontraproduktiv.
Dort werden interessante und gute Ausstellungen gemacht, aber besucht
werden sie nach der Eröffnung so gut wie gar nicht im Gegensatz
zur Galerie parterre und den anderen Einrichtungen in der Danziger Strasse.
Altpankow verfügt über mehrere kommerzielle- und freie durch
20 Vereine und Kulturinitiativen geführte Galerien und Kulturstandorte
und hat keineswegs so einen starken Zuzug von "Neuberlinern"
wie der Prenzlauer Berg. Mit denen wollen wir doch leben und die sollten
auch die Künstler und deren Angebote vor Ort kennen lernen.
Wie werden wir wohl einen Austausch und eine Sprache miteinander finden?
Sind sich die Abgeordneten der beiden starken Partein im Prenzlauer
Berg im klaren darüber das sie den schon stattfindenden "Kulturkampf"
zwischen den Alt- und den Neuberlinern, die Verdrängung gewachsener
Strukturen, unterstützen? Ganz zu schweigen von anderen Politischen
Kämpfen, die auch in dieser Gegend stattfinden und denen vor allem
mit Kunst und Kultur zu begegnen ist und natürlich mit Bildung.
Dazu braucht es eine viel größere neue Schule, die sicherlich
schwer zu bezahlen ist und nicht dieses Stückwerk.
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Hallo!
Ich protestiere hiermit gegen den Kulturabbau in Pankow!
Seit Jahrzehnten bin ich Besucherin von vielen interessanten Veranstaltungen
in der WABE und möchte diese - in meinem Wohnbezirk n i
c h t missen! Die
WABE muss die WABE bleiben! Ich bin für den Erhalt der Programmstruktur,
wie
sie Uschi Kleinert und ihre zwei tollen Veranstaltungstechniker seit
Jahren
erfolgreich anbieten!
Herzliche Grüße
Petra Schwarz, Kulturwissenschaftlerin, Journalistin, Moderatorin
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Verehrte Kollegen,
von 1993 bis 2006 habe ich in Prenzlauer Berg gewohnt und dort als freier
Fotograf gearbeitet. Seit der Zeit kenne ich das Kulturzentrum Thälmannpark
und
schätze die Arbeit, die dort geleistet wurde und wird.
Wie ich nun hörte, sollen die dort verwurzelten Einrichtungen von
anderen
Initiativen, die sicherlich ebenfalls wertvolle Arbeit leisten, verdrängt
werden. Wie es scheint, soll einer gegen den anderen ausgespielt werden.
Bitte
lassen Sie das nicht zu. Vielmehr sollten sich die verantwortlichen
Politiker
mit den Künstlern an einen Tisch setzen mit dem Ziel, diesen Standort
für die
Kultur in der Form zu erhalten. Dafür plädiere ich mit meiner
Unterschrift und
wünsche Ihnen viel Erfolg.
Joachim W. Schiwy
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Liebe Leute! Selbstverständlich unterstütze
ich Eueren Protest mit meiner lauten Stimme gegen die allgemeine Verblödung
im Land der Dichter und Denker!
Herzlich
HANS-ECKARDT WENZEL (Autor/Sänger/Musiker/Zehnkämpfer)
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Ich schließe mich wütend dem Protest gegen
die Schließung der Wabe an
umsomehr als ich bisher dachte, dass genau Rotgrün noch am ehesten
meine
interessen vertritt.
Hans Mendau, Maler und Grafiker,
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Liebe Aktivisten,
welch armseelige Bezirkspolitik, die ihren Handlundsspielraum dazu nutzt,
ihre Klientel gegeneinander auszuspielen. Scheinbar wissen sie jedoch
nicht, wer sie eigentlich wählt. In Zukunft hoffentlich niemand
mehr. Leute lasst dass nicht
mit euch machen! Wer selektiv nur aktuelle Eigeninteressen vertritt,
wird schmerzvoll erfahren müssen, dass diese sich auch irgendwann
ändern. Aus Kindern werden Erwachsene! Wenn es um die Bewahrung
oder die Veränderung bestehender
Verhältnisse geht, sollten die handelnden Personen um Ausgleich
bemüht sein. Daran sollten sich in erster Linie die politisch Verantwortlichen
erinnern. Hier werden Gräben aufgemacht, wo vorher kein Konflikt
war. Eine völlig verfehlte
Bezirks- und Stadtpolitik! (Wovon soll eigentlich ein Pleitier wie Pankow
respektive Berlin Fördermittel zurückzahlen?) Liebe Kommunalpolitiker
und Politikerinnen, ihr habt den "Schaden" angerichtet! Nicht
die Künstler und
Kulturschaffenden vom Thälmannpark oder vom Eliashof und auch nicht
die Eltern, wie eine wohnnahe Grundschule für Ihre Kinder suchen.Der
Thälmannpark mit seinen Angeboten über Generationen- und Millieugrenzen
hinweg, ist inzwischen einmalig in Berlin; und das war nicht immer so.
Seine Opferung wäre das Finale eines neuerlichen Trauerspiels Berliner
Kulturzerstörungspolitik. "Arm aber sexy"? Ne: "Pleite
und auch noch dämlich"!
Guido Suchomski, Kulturmanager, Mitarbeiter ZAV-Künstlervermittlung,
Mitglied Förderbeirat Kunst und Kultur Pankow (siehe auch offener
Brief des Beirates)
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Ich habe ab und zu Konzerte in der Wabe besucht und
ein paar hervorragende Aufführungen im Theater unter dem Dach gesehen.
Gerade das Theater unterm Dach habe ich immer als wunderbare Wirkungsstätte
für kreative freie Künstler und Ensembles empfunden. Neben
den großen Häusern in dieser Stadt hat sich im Areal um den
Thälmannpark ein spannendes kulturelles Angebot etabliert, das
unbedingt erhalten und unterstützt werden sollte.
Ich wünsche der Aktion Erfolg, weil die Stadt diese kreative Vielfalt
braucht und dieses hier gewachsene Kleinod schützenswert ist, für
die Künstler und die Bewohner!
Herzliche Grüße!
Silke Heinz, Redakteurin
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Liebe Freunde! Selbstverständlich unterstütze ich Eueren
Protest mit meiner lauten Stimme gegen die allgemeine Gedankenlosigkeit
und der Kurzsichtigkeit der von uns DEM VOLK gewählten
Abgeordneten!Dies im Land der Dichter und Denker!
Bis jetzt konnten der ars cinema berlin e.V. (ein Filmclub
des BDFA) , jährlich sein internationales Kurzfilmfestival in der
WABE präsentieren !!! Das soll es nun nicht mehr geben?! Eine einzige
freche Selbstgefälligkeit dieser Abgeordneten!!! Selbstherrlich
und gleichgültig dem Bürger gegenüber egal was
das
Volk wünscht oder sogar braucht , IHNEN ist es schnuppe!
Dies, so hoffe ich wird der Wähler jetzt bei der nächsten
Wahl quitieren!!! Auf solche Volksvertreter können wir verzichten!
Mit freundlichen Grüßen Mario Kuppe ( Filmemacher)
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Thomas Brückner, info@szenesounds.de, freier Berichterstatter über
die Berliner Live-Musikszene
Die WABE ist eine der wenigen noch verbliebenen Institutionen dieser
Stadt, welche über die Bezirke gefördert werden.
Eine Schließung dieser Einrichtung wäre gleichzusetzen mit
der Beschneidung aller "normal" aufstrebenden Musiker dieser
Stadt.
Wie sonst soll in diesem Staat, Kultur von unten noch gefördert
werden, wenn nicht über solche Einrichtungen? Nicht jeder Musiker
rennt gleich zu RTL und Pro Sieben und will schnell der große
Kohle machen. Ehrliche Musik kommt NUR von unten und die WABE war in
Sachen Musikerförderung immer ein Vorbild.
Danke Uschi
Gruß vom FunThomas, www.szenesounds.de
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Wichtigkeit der WABE auf dem Standort Thälmannpark
Die Stadt Berlin schmückt sich gern mit unvergleichlicher Kultur,
unbeschreiblicher Innovativität und einem Leben nahe am Puls der
Zeit. Trotzdem soll nun mit der WABE ein Standort, der all das verkörpert,
aus Kostengründen den Standort Thälmannpark verlassen
was einen argen Verlust an der Ernsthaftigkeit für diesen Anspruch
darstellt.
Das 20köpfige Team um die Künstlergruppe Neue Poeten die seit
2006 regelmäßig und erfolgreich Events in der WABE veranstaltet,
setzt sich deswegen nachdrücklich für den Erhalt der WABE
ein.
Seit über drei Jahren dürfen wir nun schon überaus gute
Erfahrungen in und mit der WABE sammeln:
das sehr versierte technische Personal, die reibungslose Kooperation
und nicht zuletzt die kompetente, zuverlässige und freundliche
Leitung haben drei erfolgreiche Kulturveranstaltungen in sehr angenehmer
Atmosphäre ermöglicht.
Was die WABE jedoch besonders auszeichnet ist, dass sie Raum für
frische Kunstprojekte und experimentelle Konzepte bietet. Damit ist
die WABE nahezu einzigartig in Berlin und zog bei unseren Veranstaltungen
zum Teil internationale Künstler aus den unterschiedlichsten Bereichen
an - unsere PerformancekünstlerInnen, SchauspielerInnen, TänzerInnen
Aut
orInnen, MusikerInnen und FilmemacherInnen waren sowohl vom Programm
als auch von der Organisation der WABE außerordentlich beeindruckt
und begeistert.
Dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass wir bei unseren Veranstaltungen
seit Oktober 2006 stets ein breitgefächertes Publikum aller Altersklassen
in der WABE unterhalten konnten (pro Veranstaltung bis zu 200 Besucherinnen
und Besucher).
Nicht nur bei den Veranstaltungen der Neuen Poeten gelingt es den Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern der WABE, Jung und Alt zusammen zu führen. Durch
das abwechslungsreiche Programm ist die WABE schon lange wichtigster
Treff- und Anlaufpunkt für Kulturinteressierte und Kulturschaffende
im Bezirk Pankow.
Damit das so bleibt, appellieren wir, die Neuen Poeten, ausdrücklich
an das Bezirksamt Pankow, die WABE nicht zu schließen und setzen
uns mit unserem gesamten Team für den Erhalt ein!
Mit freundlichen Grüßen,
Sebastian Offenbecher,
i.A.
Neue Poeten
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Es ist in unserem Land eine Tendenz erkennbar, jetzt gerade im kommunalen
Rahmen den Rotstift anzusetzen. Die Masse der kleinen Projekte rechnet
sich offenbar schlechter als die der etablierten Institutionen. Das
ist der falsche Weg, kurzsichtig und dumm. Viele Künstler haben
bzw. hatten in diesem Bereich die Möglichkeit, ihre ersten Arbeiten
unter freien Bedingungen realisieren zu können. Diese Möglichkeit
muss unbedingt erhalten bleiben.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Trampe, Regisseur
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Wie kann man auf den wahnwitzigen Gedanken kommen die Tür zu einem
der wichtigsten Kulturhäuser
im Herzen Berlins zuzuschlagen??? Brauchen wir das Kleingeld für
Eiserne Kreuze.
Dieter Wien
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Setzen sie meinen namen auf die Liste - die Galerie Parterre ist eine
hochkarätige, professionellste Institution, die nicht sterben darf.
Eine Schließung ist nicht nur eine Vernichtung dessen was war
sondern vergeudung von Potential für die Zukunft
Mit schönen Grüßen
Peter Riek, bildender Künstler
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Hiermit schließe ich mich dem Protest gegen die beabsichtigte
Schließung der
Kultureinrichtungen an.
Seit Jahren wird hier mit wenig finanziellen Mitteln sehr gute kulturelle
Basisarbeit geleistet (übrigens auch in der Galerie Pankow und
ich halte es für
falsch, der Politik vorzuschlagen, diese Galerie am ehesten zu schließen.)
Keine
Galerie und kein Theater darf geschlossen werden. Es ist Aufgabe der
Politik,
Das Recht auf Bildung und Kultur zu garantieren und nicht zu kontingentieren.
Dr. Anita Kühnel
Sammlung Grafikdesign
Staatliche Museen zu Berlin
Kunstbibliothek
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Wir, die Berlin Music Association (BMA) e.V. schliessen uns dem Protest
an.
Wir veranstalten regelmäßig Konzerte mit jungen Berliner
Nachwuchsband in der Wabe.
Die WABe ist für uns, und die Newcomerbands ein wichtiger Ort sich
zu presentieren.
Hier haben wir die Möglichkeit, den Bands eine sehr gute Sound
und Lichtanlage und ausgebildete Mitarbeiter zu bieten.
Damit werden die jungen Musiker nicht nur aufgewertet, sondern sie haben
auch die Möglichkeit sich einem interisierten Puplikum in Topqualität
zu presentieren.
Dies ist einmalig in Berlin.
Ein Verlust dieser Spielstätte wäre für uns eine Katastrophe.
Jürgen Müller
Vorstand
Berlin Music Association (BMA) e.V.
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Ich schließe mich dem Protest der Berliner Künstler gegen
Schließungsabsichten der Kultureinrichtungen am Thälmann-Park
von SPD und Grünen an:
Ihr raubt meinem Enkelkind Lena die Zukunft am Prenzlauer Berg. Lena´s
Papa ist Mitarbeiter in der Kultureinrichtung.
Ein tief betroffener Opa
Dieter Neuhaus
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Die Pläne der SPD und Grünen für den Thälmann-Park,
den Eliashof und die Schulen im Bezirk sind wirtschaftlich, kultur-und
bildungspolitisch dumm und kurzsichtig. Für die ebenso verfehlte
Politik in der Vergangenheit sollen jetzt die Bürger, Künstler,
Kulturschaffenden, Eltern, Kinder und Jugendlichen die Zeche zahlen.
Die schon heute unterfinanzierten Kultur-und Bildungseinrichtungen in
unserem Bezirk müssen erhalten und gefördert werden, gerade
in Zeiten der Wirtschaftskrise. Sie sind Lebensgrundlage vieler Bürger
dieses Bezirks und wesentlich für die kulturelle Attraktivität
Berlins, die Besucher aus aller Welt in unsere Stadt und vor allem nach
Pankow - Prenzlauer Berg führt.
Auch ich habe diese Abgeodneten einmal gewählt und fühle mich
beschämt und betrogen.
Antonia Holfelder, Schauspielerin
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Seit vielen Jahren gastiere ich regelmäßig in der WABE. Es
gibt in ganz
Berlin keinen vergleichbaren Konzertsaal.
Es kann nicht sein, dass so ein traditionsreicher Veranstaltungsort
wie die
WABE zur Disposition steht!
Die jahrzehntelange kontinuierliche Arbeit von Uschi Kleinert und ihren
"Männern" darf nicht einfach so weggewischt werden!!!
Wenn es so weiter geht mit den Kürzungen im Kulturbereich werden
wir nicht
an der Erderwärmung, sondern an der Verblödung der Massen
zugrunde gehen.
Aber, leere Köpfe nicken bekanntlich besser.
Mögen die verantwortlichen Entscheidungsträger noch einmal
in sich gehen!!!!!!!!!
Ich möchte auch mein 50. Bühnenjubiläum in der WABE begehen.
Einen Sieg der Vernunft wünscht sich
Torsten Riemann
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DIE NÄCHSTE WAHL KOMMT BESTIMMT
Die Aktionen jetzt sind richtig und nötig. Und hoffentlich erfolgreich.
Wir sollten aber auch mal kurz nachdenken, wem dieser Schlamassel zu
verdanken ist. Da sind ja schon vor Jahren katastrophale Fehler gemacht
worden, die absolut vermeidbar waren.
Jeder, der vor ein paar Jahren einen Spaziergang durch den Prenzlauer
Berg gemacht hat, konnte sehen, wie viele Babies und Kleinkinder da
in Kinderwagen und Buggys durch die den Kiez geschoben wurden - nur
den verantwortlichen Bezirkspolitikern muss das entgangen sein! Oder
sie waren sie nicht fähig, daraus den Schluss zu ziehen, dass diese
Kinder irgendwann mal zur Schule gehen werden. Und zwar nicht irgendwo,
sondern hier. Eine unfassbare Blindheit. Oder soll ich es Dummheit nennen?
Burkhard Kleinert (PDS/Linkspartei) war 2002 bis 2006 Bezirksbürgermeister,
Stadtschulrätin war Christine Keil (ebenfalls PDS/Linkspartei).
In dieser Ägide wurden die katastrophalen Planungsfehler gemacht,
die den heutigen Schlamassel zur Folge haben. Dass der Bezirk jetzt
dieses Schulproblem hat, haben wir der Unfähigkeit der jahrelang
regierenden Parteien SPD und PDS/Linkspartei zu verdanken.
(Wobei ich nicht sicher bin, ob man der PDS/Linkspartei da wirklich
böse sein kann. Wahrscheinlich war sie einfach zu beschäftigt
damit, ob man nicht noch viel mehr als die geforderten 50% der Gymnasienplätze
verlosen kann. Oder die Gymnasien gleich ganz abschafft um möglichst
große Gleichheit herzustellen.)
An diesen Vorlauf der heutigen Situation sollten wir uns vielleicht
mal kurz erinnern, bevor wir bei der nächsten Kommunalwahl dieselben
Idioten (wieder) wählen, die diesen Unsinn durch ihre Unfähigkeit
erst verursacht haben. Nur die dümmsten Kälber
Sollte ich jetzt hier irgendwem auf die Zehen getreten sein gern
geschehen.
Mit knirschenden Zähnen und freundlichen Grüßen
Robert Hummel
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Dieses wichtige Kleinod muss erhalten bleiben und darf nicht der Sparpolitik
zum Opfer fallen, für andere Angelegenheiten
(Schloss, temporäre Kunsthalle, Rollrasen ...) ist ja auch genug
Geld da!
Herzliche Grüße Heike Graßhoff
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Liebe InitiatorInnen,
hiermit unterstuetze ich, Dr. Arnd Hofmeister, Hochschullehrer an der
Hochschule Magdeburg Stendal (FH), Wahlberliner, die Initiative zum
Erhalt des Kulturensembles Thälmannpark. Der Umbau der Berliner
Kulturlandschaft ist schon lange in vollem Gange: hin zu großen
Prestige-Projekten weg von lokal verankerten Orten der Kulturproduktion.
Die Dummheit, die sich darin ausdrückt, hat viele Dimensionen:
- Berlin als Kulturstadt lebt von den kleinen Produktionen. Sie sind
das großstaedtische Laboratorium, in dem wirkliche Innovation,
kontroverse Kritik, kritische Kunst geschaffen wird. Nicht umsonst haben
alle großen Werbeagenturen ihre Trend-Scouts ueberall in Berlin
rumlaufen. Selbst wenn man diese Zeitgeistrechercheure fuer Parasiten
haelt, so muss man ihnen zu Gute halten, dass sie sich weniger in den
"großen Kulturtempeln" bewegen, sondern an jenen Orten
jenseits des Mainstream. Diese zu schließen, verarmte die Berliner
Kulturproduktion und Innovativität.
- Berlin als Weltstadt ist gekennzeichnet durch Unterschiedlichkeiten
aller Art. Dass es trotz aller Unterschiedlichkeit immer noch ein verbindendes
Band gibt, eine Form "sozialer Kohäsion", liegt u.a.
an den vielen Orten der Kulturproduktion, die sich gerade auf kommunaler
Ebene befinden, in denen sich Menschen begegenen, in denen kulturell
ü
ber ein Miteinander verhandelt wird trotz wachsendem Aus- und Gegeneinander.
Diese lokale Verbindungsarbeit wird nicht nur durch Sozialprojekte geleistet,
sondern insbesondere durch Kulturprojekte, deren Vermittlungsfähigkeit
auf viel tieferen Ebenen liegt, die Menschen "kulturell" in
ihrer Unterschiedlichkeit miteinander verbinden. Dies geschieht auf
der Ebene, wo die Menschen Leben, im Stadtteil, nicht "Unter den
Linden".
- Berlin als politische Stadt ist schon immer durch eine starke Kiezkultur
geprägt. "Sag mir, wo du lebst und ich sage dir, wer du bist."
Zwischen einem Prenzlberger und einem Neuköllner (der ich bin),
liegen Welten und das ist auch gut so. Aber gerade diese Kiezkultur
schafft die lokale Orientierung, die im Zeitalter der Globalisierung
eine angemessene politische Antwort ist. Das Motto "Global denken,
lokal handeln" ist mittlerweile von den kritisch-politischen Rändern
"Einer-Welt-Perspektiven" im Brüsseler EU-Mainstream
angekommen, weil auch dort die PolitikerInnen gelegentlich Lichtblicke
haben. Berliner PolitikerInnen haben die Bedeutung dieser notwendigen
Gegenbewegung offensichtlich noch nicht begriffen. Um lokale Strukturen
zu stärken, braucht es auch eine lokale Kultur. Glücklicherweise
haben das die politischen lokalen und globalen Künstler und kritischen
MitbürgerInnen in Berlin begriffen und streiten als politische
MitbürgerInnen für den Erhalt. Da denke ich als Neuköllner
ganz global und solidarisiere mich.
Kurz, in der Hoffnung, die Dummheit möge nicht siegen. Für
einen Erhalt
kommunaler Kultur, für den Erhalt des Kulturensembles Thälmann-Park.
Soldarische Gruesse
Arnd Hofmeister
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Wir, die Ohrbooten, sind für den Erhalt der Wabe und fordern sofortige
Unterstützung durch den Berliner Senat.
gez.
Christopher Noodt, Musiker
Die Ohrbooten
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Ich unterstütze den aktiven Protest der Berliner Künstler
gegen Kulturabbau.
Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es notwendig, Kultur- und Bildungseinrichtungen
zu erhalten und zu fördern.
Das Recht auf Bildung und Kultur muss für jede Bürgerin und
jeden Bürger weiterhin garantiert werden.
Herzliche Grüße, Nicole Löser/ Kuratorin und Galeristin
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"Wenn die Steingesichter einen Traum verderben,
bitt' ich Gott um den aus deinem tiefsten Herz.
Also mach die Steingesichter schon zu Scherben,
oder vegetiere traumlos rentenwärts."
aus: "So wird es Tag", Gerhard Gundermann, 1988
Empörung und Protest. Verbal. Erstmal.
Jens Quandt, Musikwissenschaftler, Journalist
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Dear Ladies and Genltemen.
I write this letter on behaf of all the members of the M.U.K.A Project in
Johannesburg, in South Africa. Wew have performed at the WABE in Berlin and we
strongly feel that it serves a great space in the sphere of Arts and therefore
we are sad that it is is threatened with closure. Above all we are in solidarity
with evrything that WABE holds and hereby request to the owners, Management,
Friends and fellow artists to do whatever can be done to keep the WABE OPEN.
A LUTA CONTINUA
Brian
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Ich war langjähriges Mitglied von ThetraPack beim Kunsthaus e.V. / JungeKunstWerkstätten - habe in Stücken wie Endspiel oder Hamlet mitgespielt (Regie: Ralph Hüttig);
+ habe dort meinen D.S.-Unterricht des Camille-Claudel-Gymnasiums gehabt. Ich hoffe der Komplex bleibt für nachfolgende Generationen erhalten!
lg Tarik Goetzke
Regiestudent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (ab WS 09/10)
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Viele Mails in meinem Postfach laufen auf unterschriften hinaus, zB gegen diePrivatisierung Brandenburger und Mecklenurger Seen.
Ob das was wird mit unsrer Welt?
Max Flierl
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Ich erinnere mich noch ganz genau an die vielen fantastischen Konzerte
in der WABE: The Fate - danach fing ich an Bass zu spielen, dekaDance
- die mir die Tür zu Zappa öffneten, Die Zöllner - die
Funk nach Berlin brachten, Uschi Brüning und Gerhard Kubach - die
den Jazz zelebrierten ...
Dann gab es für mich selbst einmal die Möglichkeit, auf dieser
tollen Bühne zu stehen. Wir, KOMA69, wurden herzlich aufgenommen,
professionell betreut und hoffen, dass noch viele andere Bands die Möglichkeit
haben werden, diese wunderbare Bühne mit ihrer exzellenten Anlage
und den wirklich engagierten Techniker. Wir freuen uns schon auf das
nächste Konzert!
René Glase, ener-b von KOMA69
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Das letzte große kommunale Kulturzentrum Berlins muss erhalten
bleiben! Es ist ein wichtiger Arbeitsort für Künstler.
Gerade Politiker sollten sich der Verantwortung bewusst werden, Räume
geistiger Freiheit sichern zu müssen.
Stoppen Sie den weiteren Kulturabbau in Berlin!
Maja Peltzer, Kostümbildnerin und Kulturwissenschaftlerin.
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TanzRaumBerlin – Kulturpolitik
Umsetzung der Projekte des Eliashof in Thälmannpark
Das Bezirksamt Pankow ist beauftragt worden ein Konzept zur räumlichen Unterbringung der Projekte des Kinder- und Jugendkulturzentrum Eliashof in das Kulturareal Thälmannpark zu erstellen. Die Tanzhalle im Eliashof, Proben- und Produktionsort vieler Tänzer und Choreografen, ist bei dieser Umsetzung nicht berücksichtigt. Sie soll stattdessen wieder in eine Gymnastikhalle für den geplanten Schulbetrieb rückgebaut werden. Zudem ist durch diesen “Integrationsplan” die Zukunft einzelner Einrichtung im Thälmannpark gefährdet. Ein alternatives Konzept, dass keiner bestehenden Kultureinrichtung schadet, ist vom Bezirk nicht vorgesehen.
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ich kann nur wie tausende andere auch "hände weg" von der WABE laut schreien!
wir KÜNSTLER -oder zuschauer brauchen dieses gebäude es ist unser spielort ,es
ist unsere geschichte:
WALK-ON -IM WEITERGEHEN
stephan dialer
schauspieler/künstler
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Mit diesem Schreiben protestiere wir energisch gegen die Schließung der „WABE“ ! Mein Mann und ich finden
es unerhört, wie der Rotstift bei kulturellen Einrichtungen angewandt wird, und stattdessen beispielsweise Geld in marode
Banken und Managergehälter gepumpt wird.
Doris Glaß & Mann
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Na, hallo - das darf doch nicht wahr sein, dass ausgerechnet
diese Kultureinrichtung, die noch immer eine gewisse Intimität
zu unserem verehrten Sänger und künstlerischen Interpreten
Jürgen Walter zulässt, geschlossen werden soll ! Seit vielen
Jahren ist das Weihnachtskonzert dort Höhepunkt und Einstimmung
zur Weihnachtszeit für viele Fans.
Dieses Jahr werden noch einige meiner Freundinnen mehr dieses Ereignis
genießen !
Und wir kommen aus allen Bezirken Berlins : Lichtenberg, Charlottenburg,
Prenzlauer Berg, Köpenick !
Enttäuschen Sie den Fan-Kreis nicht durch Brachlegung dieser traditionsbegründeten
Kulturstätte !
Imme Kalweit
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Wenn auch Sie sich mit Ihrer Unterschrift
dem Protest anschließen möchten,
senden Sie Ihren Namen, Mailadresse und Beruf an: kuenstlerprotest@aol.com
Sie werden dann umgehend auf die Liste gesetzt.